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marienstatue
Wappen Dalberg

       Ortsgemeinde Dalberg
                                                         

Dalberg grüßt alle Besucher der Hompage

Mariensäule

       Ortsbürgermeister Karl Heinz Leister
                     Telefon  06706 - 1452  

    Sehenswürdigkeit
    St-Leonhard-Kapelle (500 Jahre alt) ...
           - Text siehe unten -

    Das Wetter in Dalberg

Dalberg-Kirche-1

Geschichte
Der im Gräfenbachtal gelegene Ort entstand als künstliche Ansiedlung an der gleichnamigen Burg in einer landwirtschaftlich verhältnismäßig ungünstigen Lage.
Ein Teil der Dorfgeschichte ist untrennbar mit den Herren von Dalberg verbunden. Die Burg Dalberg wurde um
1150 - 1170 erbaut.
Weitere In Informationen zu Dalberg und der Dalburg erhalten Sie in der Verbandsgemeindechronik Rüdesheim, die Sie zu einem Preis von 15.50 Euro bei der Verbandsgemeindeverwaltung in 55593 Rüdesheim erhalten können.
Kindergarten - Anschrift: siehe Ortsgemeinde Wallhausen

                                            

WJT05-6 Dalberg

Gaby Baginsky und der Blumenkavalier aus Dalberg

Wanderspaß 2010-13

Blick ins Gräfenbachtal

Dalberg-Burg-1
ritter
ritter12

Dalburg aus dem 12. Jahrhundert

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Burgruine Dalburg
Dalburg Stich Rohr 2

Wiener Melange in Dalberg

KONZERT MGV Edelweiß lädt zum Musikabend mit befreundeten Chören - und erntet viel Applaus

Von Christine Jäckel

DALBERG. Die Wiener Spezialitäten waren nicht die einzigen Hits, die beim Konzertabend des MGV Edelweiß Dalberg stimmungsvolle Atmosphäre verbreiteten. Die von Alexandra Gosteva geleitete Chorgemeinschaft der Dal- berger Sänger mit dem MGV vom Soon aus Spabrücken er- öffnete das Chorkonzert mit einer Schäfer-Idylle und mieinem Reißer, letzterer aus der Klassikabteilung. Der Chor der Gefangenen, unter diesem Titel wurde die Klage der Hebräer um ihre geliebte Heimat in der Verdi-Oper Nabucco bekannt und entwickelte sich später zu einer beliebten Freiheitshymn. Zwei Klassiker der Männerchorliteratur interpretierte die von Johannes Hautz geleitete Chorgemeinschaft der beiden Wallhäuser Männergesangvereine Concordia und Quartettverein. Mendelsohns Vertonung von Joseph von Eichendorffs Gedicht “Der Jäger-Abschied” gehörte zu ihren Beiträgen und Friedrich Silchers Schifferlied.
Der Gesangverein Gutenberg, der von Jürgen Heber geleitet wird und die Chorgemeinschaft Frohsinn Hackenheim unter der Leitung von Birgit Ensminger-Busse brachten danach eine andere Klangfarbe ins Spiel, denn in beiden Chören singen Frauen und Männer gemeinsam. Goldene Evergreens wie Frühling in Sorrent und der Cat-Stevens-Hit Morning Has Broken in deutscher Fassung gehörten zum Repertoire der beiden gemischten Chöre.Ein fröhliches Trinklied und Time To Say Goodbye stimmte die Wallhäuser Chorgemeinschaft im zweiten
Teil des Chorkonzertes an, einen Nachschlag hatten aber die Sänger aus Dalberg und Spabrücken noch. Zu Otto Grolls Wiener Spezialitäten sangen und schunkelten die Zuhörer im Walzertakt mit. Als Zugabe ließ die Chorgemeinschaft den Sängergruß von Heimatkomponist Rudolf Desch erklingen. Vorsitzender Peter Kullmann überreichte in der Pause Manfred Ragg, Peter Jörg und Hermann Link eine Urkunde als Auszeichnung für viele Jahre als aktives Mitglied des MGV Edelweiß. Alle drei Sänger haben dem Chor über viele Jahrzehnte hinweg die Treue gehalten
.

Der MGV “Edelweiss” Dalberg hat im September 2010 beschlossen, seine Singtätigkeit einzustellen und empfohlen eine Chorgemeinschaft mit dem MGV “Vom Soon” aus Spabrücken anzustreben.

Die spabrücker Sänger haben gerne die Sangeskameraden aus Dalberg zur Chorgemeinschaft willkommen geheisen.

Die Chorproben sollen nun im monatlichem Wechsel in Dalberg und Spabrücken stattfinden.

Herzliche Einladung zum Mitmachen!

Dalberg 1948-1

St.-Leonhard-Kapelle

Taufstein in Spabrücken wies den Weg zur Dalberger Kapelle
Ein Blick in die 500-jährige Geschichte des kleinen Gotteshauses lohnt sich.
Die Familie der Kämmerer verehrte schon lange den heiligen Leonhard

Dem heiligen Leonhard ist die mehr als 500 Jahre alte Kapelle geweiht. Ein Blick auf die Geschichte des kleinen Gotteshauses lohnt sich.
Bis zum Jahr 1485 war die Siedlung unter der Burg so gewachsen, dass der Bau einer eigenen Kapelle angebracht schien. Kurz zuvor, am 24. April 1483, hatte die Kirche von Spabrücken wegen des weiten Weges nach Wallhausen von Erzbischof Albert von Worms die Erlaubnis zur Errichtung eines Taufsteins erhalten und damit den entscheidenden Schritt zu einer Art pfarrlicher Selbstständigkeit getan. Dies dürfte bei den Bewohnern der Talsiedlung Dalberg den Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus verstärkt haben.
Bauherren waren wohl Philipp 1. (1428-1492) und Friedrich (1459-1506) von Dalberg, die auch als Pfleger der Kirchen von Spabrücken und Wallhausen erscheinen. Adliger Pastor von Wallhausen war Friedrichs Bruder Johann (1455-1503), seit 1482 zugleich Bischof von Worms.
Als eigentlicher Erbauer der Kapelle im Tal gilt allgemein Bischof Johann. Sein Wappen schmückt eine Konsole im Innern der Kapelle. Das Jahr 1485 auf einer Inschrift über dem Ostfenster der Kapelle dürfte das Datum der Erbauung festhalten. Aus der gleichen Zeit stammen die Wandmalereien, darunter der heilige Leonhard, umgeben von Gefangenen.
Die Kapelle erhielt das in dieser Gegend seltene Leonhards-Patrozinium. Entscheidend dafür war wohl eine gewisse Zeitmode, aber eher noch eine in der Familie der Kämmerer schon lange gepflegte Verehrung des Heiligen, hatten doch schon Gerhard Kämmerer von Worms
und seine Frau Margarete, die letzte des Stammes der Dalberger aus der Familie von Schöneberg, im Jahre 1331 in der Martinskirche zu Worms einen St.-Leonhards-Altar gestiftet.
Die Herren von Dalberg legten wahrscheinlich sofort die beiden Kapellen auf der Burg und im Tal zusammen und vergaben sie an einen gemeinsamen Altarlisten, Der erste eigene Geistliche für Dalberg, den wir kennen, ist ein Nikolaus Vickis, der 1500 bis 1506 zugleich Altanrist des Valentinsaltar im Hospital von Oppenheim war. Er hatte vermutlich auch die Seelsorge für die Talsiedlung übernommen,
Das Einkommen der Stelle war wohl gering, denn auch der 1538 von Wolff von Dalberg ernannte Michael Schmitt aus Wallhausen war seit 1536 zugleich Altanrist am Margarethenaltar zu Spabrücken.         (jö)

                   Von Dalberg nach Spabrücken
                
Auf dem Weg zur Madonna vom Soon
 Die Mariensäule
in Dalberg am Aufgang zur Dalburg.
Erstellt 1726, renoviert 1998.
Das Heiligenhäuschen „Helljeheisje“
in der Gemarkung Dalberg,
an der Steilstrecke in der Schreck.
Erstellt ~1726, renoviert 1983.
Die Apolloniakapelle
auf der Höhe, in der
Gemarkung Spabrücken,
am Schlossweg.
Erstellt ~1726, neu errichtet,
mit neuem Gnadenbild der
hl. Apollonia 1983