Zur Pfarrkirche

Katholischer Kirchenchor
      "Cäcilia"
Bernadette3

Herzlich willkommen auf der Informationsseite des Kirchenchores “Cäcilia”

1. Vors. Bernadette Klein
        Tel. 06706 - 533

Goldene Hochzeit Käthi und Wendelin Biroth.
Hl. Messe am 20.08.2010

Goldene Wendelin Käthi Biroth 20.08.10

Im Namen aller Sängerinnen und Sänger gratuliert die Vorsitzende Bernadette Klein

Liebe Käthi, lieber Wendelin
wir wünschen Euch von ganzem Herzen weiterhin alles Gute, bleibt gesund, bleibt froh, zufrieden und glücklich und seid geborgen in Gottes Hand.

Bruno 2005-1
Am 6. September 2007 ist der langjährige Chorleiter des Kirchenchores,
     Herr Bruno Wingenter verstorben.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren,

 

Goldene Rudolf Nonnemacher 25.11.06-2

Ständchen des Kirchenchores zur Goldenen Hochzeit von
Luzi und Rudolf Nonnenmacher

Herzlichen Glückwunsch den Eheleuten Hans und Irene Dilly zur Goldenen Hochzeit

KiChor-3
Goldene Hans Dilly
Vereinsgeschichte und Chronik

Die Vereinsgeschichte des Kirchenchores beginnt gleichzeitig mit dem Kampf des letzten Franziskanerpaters
mit der staatlichen Behörde um seine Pfarrstelle.
Der Franziskanerkonvent hatte 1802 infolge der Säkularisation das Kloster Spabrücken verlassen müssen.
Bischof Arnoldi von Trier hatte 1862 einen neuen Konvent gegründet, der sich aber auf Grund der
Klostergesetze 1875 wiederum auflösen mußte.
1871 hatte der letzte Pater – sein Name war Pater Reichel – das Amt des Pfarrers übernommen. Der damalige Lehrer Pinger gründetet ein Jahr später – 1872 -, einen Männergesangverein, der vor allem den kirchlichen Gesang pflegte, „den Menschen zur Freude und Gott zur Ehren“. Auch als Pater Reichel, trotz Ablegung seines Habits, den Kulturkampfgesetzen weichend 1876 die Pfarrei verlasen mußte und Spabrücken von
verschiedenen Nachbarpastoren betreut wurde, gelang es Herrn Lehrer Pinger den Chor zusammenzuhalten.
Nach seiner Versetzung im Jahre 1880 fand er in Lehrer Waxweiler einen gleichwertigen Nachfolger.
Vier Jahre später, 1884, erhielt Spabrücken den ersten Weltgeistlichen als Pfarrer und den Kirchenchor seinen ersten Präses: Herrn Teröverst. Chorleiter und Präses steigerten durch gute Zusammen arbeit die
Mitgliederzahl Cäcilienvereins wesentlich.
Nach 18jähriger erfolgreicher Tätigkeit wurden Pastor und Lehrer im Jahre 1898 versetzt.
Verlust des Chorleiters und des Präses bringen für einen Chor immer die Gefahr des Zerfalls mit sich. Aber der neue Lehrer Johann Weber bannte die Gefahr, indem er sich sofort des Vereins annahm, der auch später in dem neu ernannten Pastor Höffling einen neuen Präses erhielt.
Die häufige Versetzung der Lehrer und Chorleiter machten eine kontinuierliche und systematische Chorarbeit sehr schwierig. Schon 1903 wurde Lehrer Johann Weber durch Herrn Louis Konrad abgelöst, der nur ein
Jahr lang die Leitung des Chores übernehmen konnte. Ihm folgte bis zum Jahre 1908 Lehrer Josef Weber.
Inzwischen hatte der Chor 1907 für die nächsten 20 Jahre einen neuen Präses erhalten, Herrn Pastor Friedrich, der 1927 nach Drohn versetzt wurde. Nachfolger des Herrn Josef Weber als Chorleiter wurde Lehrer Linnebach, der aber schon 1910 dem neuen Lehrer Höllen weichen musste. Von keinem der bisherigen Chorleiter sind
in der Chronik besondere Ereignisse erwähnt bis auf den letztgenannten:
Am 2. August 1914 sollte eine neue Vereinsfahne geweiht werden. Der Schulhof war mit Maien und Fahnen geschmückt, das ganze Dorf sah dem Fest mit Freuden entgegen.
Das Fest fand nicht statt. Statt dessen begann an dem geplanten Festtag der erste Weltkrieg, und mit ihm für Volk und auch für Chöre eine düstere Zeit. Unter den gefallenen Väter und Söhnen liegen auch viele Sänger in fernen Ländern begraben.
Der erste Lehrer nach der grossen Katastrophe war Herr Ollig, der 1919 durch seine große Liebe zur Musik
und seinen Eifer den Verein bald wieder neu erstehen ließ und sein Nachfolger, Lehrer Ahrweiler, brachte zwischen 1923 und 1927 den Chor wieder auf eine beachtliche Höhe. Wie schon erwähnt, verließ Pastor Friedrich 1927 Spabrücken, und an seine Stelle trat Pastor Schmitt. Während dieses Wechsels war Herr Lehrer Strackmaier für ein Jahr Dirigent des Vereins. Im Jahre 1928 übernahm Lehrer Artschwager die Leitung des Chores. Seinen unermüdlichen Bemühungen gelang es, den seit längerer Zeit bestehenden „ Marienchores “ mit dem Cäcilienchor zu einem großen gemischten Chor von etwa 60 Sängern zu vereinigen. Am 19. Juli 1932
feierte der Chor sein 60. Wiegenfest in Verbindung mit dem Cäcilienfest, zu dem die Cäcilienchöre von Wallhausen, Braunweiler, Sponheim, Weinsheim, Roxheim, Rehbach und Bockenau erschienen waren. Zu erwähnen bleibt das die Sängerinnen des „ Marienvereins “zu diesem Fest eine Fahnenschleife stifteten, die im Rahmen der kirchlichen Feier gesegnet und an die Vereinsfahne angeheftet wurde. Die Feier fand statt im neu hergerichteten Josefsaal der Pfarrgemeinde. Dieser Saal wurde zum Mittelpunkt aller kulturellen Veranstaltungen des Dorfes, - bis diese bald von den politischen Ereignissen überschattet wurde.
Ein Opfer dieser politischen Entwicklung wurde auch Herr Lehrer Merk, der im Jahre 1933 die Stelle des Organist und Chorleiter übernahm. Er füllte dieses Amt in dieser so schweren Zeit zur vollsten Zufriedenheit des Chores und zum Segen der Pfarrgemeinde mit großer Geduld aus. Im Jahre 1945 wurde Herr Merk mit einer Rektorenstelle belohnt. Für ihn übernahm Herr Lehrer Habedank bis 1951 die Geschicke des Vereins. Das Dorf und mit ihm der Verein hatte die zweite schreckliche Katastrophe hinter sich; Herr Habedank versuchte unter der Jugend neue Sänger zu werben, und bereits 24. August 1947 konnte wiederum ein Cäcilienfest in Spabrücken gefeiert werden.
Es wirkten mit die Kirchenchöre von Wallhausen, Braunweiler, Roxheim, Schöneberg und Hergenfeld.
Mit Herrn Habedank verließ auch Pastor Schmitt nach 24jähriger Tätigkeit als Präses im September 1951 die Pfarrei.
Nach vorübergehender Vakanz trat sein Nachfolger, Herr Pastor Hermann Rhein, nach seiner Einführung am
1.Mai 1952 die Stelle als Präses an. Inzwischen hat Herr Lehrer Wildner die Chorleiterstelle übernommen, die
er bis zu seiner Versetzung 1953 innehatte.
Pastor Rhein war nicht nur Präses, sondern auf Grund seiner Begabung und seiner musikalischen Kenntnisse
auch ein hervorragender Dirigent, der an den Chor größte Anforderungen stellte und ihn dadurch zu entsprechenden Leistungen brachte.
Mancherlei Umstände, darunter die ewigen Versetzungen, mangelndes Interesse der Lehrer, brachten es mit sich, dass schliesslich junge musikalische Mitglieder des Vereins zum Dirigieren herangezogen wurden. Nach 85jährigem (1958) Bestehen des Kirchenchores übernahm zum erstenmal kein Lehrer, sondern Herr Bruno Wingenter, seit 15 Jahren Mitglied des Chores, unter Anleitung von Pastor Rhein, mit viel Fleiss und grossem Idealismus, die Leitung des Chores. Sein Eifer überwand nicht nur die vielfach zu Tage tretende
Vereinsmüdigkeit, sondern brachte den Chor durch Nachwuchssänger wieder auf eine beachtliche Stärke. Chor und Chorleiter bemühen sich ebenso sehr um das von neuer Liturgie verlangte gute Moderne, wie das
überlieferte gute Alte. Choral und mehrstimmige lateinische Messen. Auf diese Weise wird der Chor immer
seine wichtige Funktion im Gemeindegottesdienst behalten. 1973 konnte der Kirchenchor sein 100jähriges Jubiläum wiederum in Verbindung mit dem Dekanatsmusiktag feiern. Dabei wurden auch Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt. Der plötzliche und unerwartete Tod des Präses, Herr Pastor Hermann Rhein, am 23.Januar 1974, riss eine grosse Lücke in unsere Pfarrgemeinde und in unseren Chor. Denn er selbst war ein
Mensch voller Musik und dirigierte auch schon des Öfteren den Kirchenchor. Er war ein Mann, der für den Gesang alles gab. Wie sagte er selbst in seiner Rede beim 100jährigen Jubiläum: „ Dem Eindruck der Musik
kann sich niemand entziehen“. Nun war unsere Pfarrei und somit auch der Kirchenchor, dem er als Präses vorstand, für einige Monate verweist. Doch wir hatten das grosse Glück nach nur vier Monaten der Vakanz,
einen neuen Pfarrer
und Präses zu bekommen.
Herr Pastor Peter Weber, der so wie Pastor Rhein, ebenfalls aus Binsfeld stammte, wurde an Pfingstmontag
unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in Spabrücken eingeführt. Auch mit ihm hatten wir einen aktiven Präses in unseren Reihen. Der Kirchenchor mit seinen Darbietungen war ihm ans Herz gewachsen, denn nicht
nur die Liturgie wird seitens des Chores sehr unterstützt, sondern auch das Kulturelle und Gesellige innerhalb
des Chores, wird gefördert, gepflegt und gelebt. In einer Jahreshauptversammlung sagte Pastor Weber einmal: „Der Chor ist kein lahmer Verein“.1998 konnte der Kirchenchor sein immerhin 125jähriges Bestehen feiern,
das wiederum mit einem Dekanatsmusiktag verbunden wurde.
Zur Hauptaufgabe des Chores gehört es die Mitgestaltung der Liturgie bei den wiederkehrenden Festen des Kirchenjahres wie Ewig Gebet, Ostern, Weißer Sonntag, Firmung, Pfingsten, Fronleichnam, Wallfahrt/ Vorabend Maria Geburt, Allerheiligen und Weihnachten. Auch besonderen Gottesdienste werden vom Chor mitgetragen dazu gehören z. B. Orgelweihe 1985 Münchwald, Eröffnung des Jubiläumsjahres 1986 - 500 Jahre Pfarrei, 300 Jahre Kloster und 250 Jahre Kirche - . 1988 Orgelweihe zur Restaurierung der Orgel in Spabrücken. 1992
feierte unser damaliger Pastor, Präses und Dechant sein 25jähriges Priesterjubiläum. Auch diesen
Gottesdienst durften der Chor mitgestalten sowie 1994 die Verabschiedung.
Glücklicherweise hatten die Pfarrei sowie der Chor keine Vakanz zu überstehen, denn Pater Dr. Meinulf Blechschmidt wurde neuer Pastor und Präses. Pater Meinulf war uns allen bekannt und vertraut, da er seit Pfingsten 1989 zusammen mit den Brüdern und Schwestern vom gemeinsamen Leben mit Leben und Liebe
erfüllte und Pastor Weber unterstützte. Ausserdem begleitete der Chor die Gottesdienst zum 25jährigen Jubiläum von Pater Meinulf 1996, sowie die Ewige Professfeier von Schwester Hildegard Hois 1997.Schwester Hildegard ist auch aktives Mitglied des Kirchenchores.
Was noch erwähnenswert wäre, 1984 wurde in der Verbandsgemeinde Rüdesheim eine Schallplatte
aufgenommen „ Musikalische Grüsse aus der Verbandsgemeinde Rüdesheim “ zu der auch der Kirchenchor
seinen Beitrag leistete, mit dem „ Danklied “ von Haydn.
1987 hatte der Chor auch einmal Gelegenheit im Fernsehen aufzutreten auf Einladung des Südwestfunks zur Sendung Blick ins Land. Bei dieser Gelegenheit bracht der Chor das„ Dippsches-Lied “ zu Gehör, das unser Pastor Rhein komponiert hatte.
Der 22.11.1987 war ein ganz besonderer Tag in der Geschichte des Kirchenchores. Regionalkantor Franz Leinhäuser überreichte dem Chor die „ Palestrina – Medaille “des ACV ( Allgemeiner Cäcilienverband ). Diese Auszeichnung kann nur Kirchenchören zuteil werden, die mindestens eine 100jährige kirchenmusikalische Tätigkeit nachweiden können. Weitere Bedingungen sind die vorbildliche und regelmässige Mitgestaltung der Liturgie, die Pflege des Gregorianischen Chorals, die Pflege mehrstimmiger Kirchenmusik aller Stilepochen
und nicht zuletzt die Pflege des deutschen Liturgiegesangs.
Der Kirchenchor hat mit dem Datum 01.05.2003 73 zahlende Mitglieder, davon 41 aktive Sängerinnen und
Sänger, darunter auch mehrer Ehrenmitglieder die schon 50 ja sogar schon 60 Jahre und mehr dem Gesang
ihr Leben gewidmet haben und bis zum heutigen Tag noch aktiv sind.

Der Vorstand des Kirchenchores seit 2001

Präses:    Pfarrer Pater Dr. Meinulf Blechschmidt
1. Vorsitzende:               Bernadette  Klein


2. Vorsitzender:           
1. Schriftführerin:        
2. Schriftführerin:        
Kassenwart:                 
Kassiererin:                 
Beisitzer: